Aktuelles

14. Oktober 2019

Digitalisierung oder wie Technik unser Leben verändert

 Autorin: Dr. Helga Eitzenberger-Wollring

 Digitalisierung 2019 in NRW

Unsere Landesregierung unter der Führung des Ministerpräsidenten Armin Laschet und des Ministers für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Herrn Prof. Dr. Andreas Pinkwart ist der Meinung, dass “der digitale Wandel kein Selbstläufer sei, der ausschließlich von der technologischen Entwicklung bestimmt werden dürfe, sondern durch den Gestaltungswillen und der Gestaltungskraft der in NRW lebenden Menschen geprägt werden solle.” Für die Erarbeitung einer solchen „Digitalstrategie“ hat das Land Nordrhein-Westfalen daher seine Mitbürgerinnen und Mitbürger aufgerufen, hieran mitzuwirken und Ideen einzubringen …..

weiterlesen Artikel als pdf –> Digitalisierung 2019

Gesetzliche Krankenversicherungen wie die TK (TK-Safe), die DAK Gesundheit (Vivy) und die AOK haben bereits ihr eigenes Netzwerk. Nun springt auch die Barmer auf den Digitalisierungs-Zug auf. Zusammen mit IBM bauen sie eine eigene elektronischen Patientenakte (ePA) auf, die 2021 an den Start gehen soll.

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13. Oktober 2019

Kammerversammlung 2019 / Was hat sich geändert?

Nach langen und auch nicht immer konfliktfreien Diskussionen der verschiedenen neu gebildeten Fraktionen war man sich einig, dass es an der Zeit sei fraktionsübergreifend zusammenzuarbeiten, an alten eingefahrenen Strukturen zu rütteln und die jungen Kolleginnen und Kollegen mehr zu Wort kommen zu lassen. Das ist auch gelungen: Die Bezirksstellen wurden abgeschafft, es wurde die Sitzverteilung im Vorstand nach der d`Hondt-Verteilung als verbindlichen Maßstab umgesetzt, wodurch die verschiedenen Fraktionen tatsächlich repräsentativ vertreten sind und unsere Fraktion hat etliche Vorsitzende in den verschiedenen Ausschüssen erhalten und hier auch viele junge Ärztinnen und Ärzte eingebunden. Die Abschaffung der Bezirksstellen aber war sicherlich die eigentliche Sensation auf der ersten konstituierenden Sitzung, denn das hätte niemand für möglich gehalten, obwohl der Wunsch danach bei vielen Kolleginnen und Kollegen schon seit Jahren bestand.

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12. Oktober 2019

Medizinischer Fachkräftemangel: Integrationsprojekte als Ausweg?

Unser bereits 2017 durch die Ärztekammer Essen und unter federführender Mitwirkung von Dr. Patricia Aden gestartetes Projekt zur Integration von Flüchtlingen zeigt inzwischen Früchte. Hören Sie dazu einen Podcast des WDR zu diesem Thema–> Podcast

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26. Mai 2019

In diesen Tagen…

wurde der Referentenentwurf eines Gesetzes für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention des Bundesgesundheitsministeriums vorgelegt. In dem geplanten Gesetz, das im März 2020 in Kraft treten soll, wird Folgendes neu geregelt:

  • Beim Besuch einer Gemeinschaftseinrichtung, wie z. B. einer Kita, ist es zwingend erforderlich einen Impfschutz oder die Immunität gegen Masern vorzuweisen.
  • Dasselbe gilt für das Personal in Gemeinschaftseinrichtungen.
  • Impfungen können zukünftig von Ärzten aller Fachrichtungen vorgenommen werden.
  • Die Dokumentation wird verbessert und kann auch dem öffentlichen Gesundheitsdienst zugänglich gemacht werden.
  • Der Impfausweis wird um Informationen zum Verhalten bei ungewöhnlichen Impfreaktionen, zu den Terminen der Folgeimpfungen und zu den Ansprüchen bei Eintreten eines Impfschadens ergänzt.
  • Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verpflichtet, regelmäßig über Impfungen zu informieren.

–> zum vollständigen Artikel

ganzer Artikel als pdf-Datei: IdT Impfen

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20. Mai 2019

„Speed-Dating“ für Geflüchtete im Job-Center Essen: 

Das Jobcenter Essen in der Ruhrallee 175 sowie die Kreisstelle der Ärztekammer Essen haben bereits im dritten Jahr am Mittwoch, den 15. Mai 2019 erneute Vorstellungsgespräche mit Geflüchteten organisiert.

Ein weiterer Termin ist für Mittwoch, den 22. Mai 2019 vorgesehen. Ich selbst habe Bewerbungsgespräche für unser MVZ geführt und war erstaunt über die inzwischen guten Sprachkenntnisse der meisten Bewerber und Bewerberinnen. Mein Eindruck: die meisten sind ernsthaft an einer Arbeit und einem Ausbildungsplatz interessiert und sehr lernbegierig.

Frau Dr. Aden und Herr Dr. Benn als Vertreter des Kreisstellenvorstandes waren ebenso wie die WAZ bei diesem Treffen zugegen und nutzten die Gelegenheit für interessante Gespräche sowohl mit den Bewerber und Bewerberinnen als auch mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Jobcenters. Ich bin zuversichtlich, dass auch bei dieser Runde etliche der Damen und Herren einen neuen Ausbildungsplatz erhalten werden.

Dr. Helga Eitzenberger-Wollring

Artikel als pdf: Speed-Dating Job-Center Essen 15.05.2019

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21. Februar 2019

Von Arbeitsplatz bis Abtreibung – wofür müssen Frauen heute kämpfen?

Jens Olesen diskutiert im WDR in der “aktuellen Stunde” mit Dr. Patricia Aden, Vorsitzende Landesfrauenrat NRW.

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1. Dezember 2017

22 junge Geflüchtete beginnen in Essen eine Laufbahn im Gesundheitswesen

Zusammen mit dem Kollegen Dr. Matthias Benn (im Vorstand der Ärztekammer Essen) hat Frau Dr. Patricia Aden dieses Pilotprojet zusammen mit dem Jobcenter Essen und der Kausa-Servicestelle der Stadt Essen geleitet.

Am 22. November wurde ihnen beim Interkulturellen Wirtschaftstag Ruhr (einer Veranstaltung der IHK Essen) die Auszeichnung “Interkultureller Zukunftsgestalter” verliehen und alle mitwirkenden Arztpraxen und und teilnehmende Flüchtlinge geehrt. Impressionen von der Verleihung finden Sie hier >>>>>

Mehr dazu können Sie den nachfolgenden Artikeln entnehmen:

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Beschäftigungsverbot oder brauchen wir bald das bedingungslose Grundeinkommen?

9. März 2017

Das Mutterschutzgesetz (MuSchG) gilt in Deutschland für alle in einem Arbeitsverhältnis stehenden (werdenden) Mütter. Diese, bereits 1952 in Kraft getretene und weitere Regelungen zum gesundheitlichen Schutz werdender Mütter vor Gefahren, Überforderung und der Einwirkung von Gefahrstoffen am Arbeitsplatz finden sich unter anderem in der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArbV).

Sie sollen in erster Linie die Gesundheit der werdenden Mutter am Arbeitsplatz und dadurch auch die Gesundheit des ungeborenen Kindes im Mutterleib, schützen.

Es macht selbstverständlich Sinn, den Arbeitsplatz auf alle eventuellen Gefahren hin zu beurteilen und Schwangere vor Röngtenstrahlen, Chemikalien oder anderen bekannten Gefahrenstoffen zu schützen bzw. fern zu halten und der Arbeitsnehmerin im Fall einer bestehenden Gefahr auch einen anderen Arbeitsplatz anzubieten, soweit das überhaupt betrieblich möglich ist.

Schwangerschaft ist zwar medizinisch gesehen nach wie vor keine Erkrankung, wird aber heutzutage oft als solche wahrgenommen. Natürlich kann man auch während der Schwangerschaft erkranken. Man erhält dann die übliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, sowie eine 100%-ige Lohnfortzahlung, allerdings auch nur bis zu einer Dauer von 6 Wochen, danach zahlt die Krankenkasse nur 70% des Lohnes für maximal 78 Wochen. … –> weiterlesen

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Beruf und Chance – Männerquote für Ärzte

4. März 2017

65 % aller zum Medizinstudium Zugelassenen sind Frauen. Wären die Zahlen umgekehrt, würden sie niemanden aufregen. Aber wenn in einem Zulassungsverfahren, das auf Leistung beruht, die Frauen in Führung sind, kann etwas nicht stimmen. Der Autor – ein emiritierter Professor der Medizin – überlegt folgerichtig, wie man diese Entwicklung eindämmen kann, zumal er in dem wachsenden Frauenanteil der Medizinstudierenden eine Bedrohung für die ärztliche Versorgung sieht.

Dabei muss einmal wieder die potenzielle Schwangerschaft herhalten, aber – noch schlimmer –  Frauen haben offensichtlich die Tendenz, ihr Medizinstudium zu schmeißen oder nach Studienabschluss in die Familie abzuwandern. Das ist absurd, denn in der Medizin gibt es nur sehr wenige Studienabbrecher. Und dass eine Ärztin wegen ihrer Familie den Beruf aufgibt, kommt heute kaum noch vor. Eher ist zu beobachten, dass sie sich aufgrund der hart erkämpften beruflichen Position keine Familie leistet. –> weiterlesen

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Kollektive Erpressung durch den „gelben Schein“ 

7. Oktober 2016

seit gestern berichten die Medien vom kollektiven Streik der TUI-Mitarbeiter durch Krankmeldung. Spiegel online spricht in diesem Fall von einem „schlauen Streikmittel“.
Erstaunt nehme ich zur Kenntnis, dass sämtliche Medien in diesen und ähnlichen Worten darüber berichten, egal ob Funk oder Fernsehen und niemand scheint sich daran zu stören, außer den betroffenen Urlaubern bzw. Fluggästen, die sich aber auch nicht zu der Streikform äußern, sondern lediglich ihren Unmut über den verlorenen Ferientag kundtun. Es muss doch fraglich stimmen, dass sämtliche Mitarbeiter einer großen Firma zeitgleich krank werden. Wenn so etwas vorkommt nennt man das Epidemie. Wo bleibt die Panik vor der Seuche? Wo bleiben die Fragen nach den Ursachen? Die Erklärung ist so einfach wie logisch: jeder, der diese Nachricht hört, weiß, dass es sich um eine „getürkte“ Krankmeldung handelt. Sich „krank“ schreiben zu lassen, auch wenn man es de facto nicht ist, ist inzwischen Volkssport geworden. –> weiterlesen

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Masterplan Medizinstudium 2020

Die Abiturnote darf nicht länger ausschlaggebend bei der Zulassung zum Medizinstudium sein! Schon 2011 hat Frau Dr. Aden hierzu zusammen mit Herrn Prof. Dr. Beske  einen Artikel im DÄB mit dem Titel: “Studienplatzvergabe: Die Fakultäten in die Pflicht nehmen” veröffentlicht.

Dort heißt es u.a.: Die Abiturnote darf nicht länger ausschlaggebend bei der Zulassung zum Medizinstudium sein. Die Vergabe sollte künftig nicht mehr zentral erfolgen, sondern ausschließlich durch die Fakultäten.
Das gilt heute unverändert. Zusätzlich zu der Abiturnote müssen andere Bewertungskriterien eingeführt werden.

Das Anliegen vieler Kollegen und auch Kolleginnen, wieder mehr Männer für den Arztberuf zu gewinnen, teilen wir. Allerdings ist auch zu fragen, warum so viele Frauen ihren Beruf aufgeben. Wollen sie den Arztberuf wirklich nicht mehr ausüben oder liegt es vielmehr an den Bedingungen? Die Ressourcenverschwendung muss u. E. nicht sein, vieles liegt an dem Willen, den Arztberuf familienfreundlich zu organisieren. In Skandinavien ist das möglich – warum nicht bei uns?

pdf-Datei: Deutsches Ärzteblatt : Fakultäten in die Pflicht nehmen

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Fertig ausgebildete MFAs jetzt in den Berufskollegs ansprechen

Im April 2016 finden die zentralen Abschlussprüfungen für medizinische Fachangestellte in den Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe statt. Die praktischen Prüfungen folgen, entsprechend der Terminsetzung der Kreisstellen, im Juni und Juli 2016.

Wer eine fertig ausgebildeteMFA sucht, sollte jetzt Kontakt zu den Berufskollegs aufnehmen und eine schriftliche Stellenanzeige abgeben.Nach der schriftlichen Prüfung orientieren sich die Schülerinnen erfahrungsgemäß auf das Ende ihrer Ausbildung. Diejenigen, die nicht übernommen werden oder nicht bleiben wollen, suchen verstärkt nach einem Ausbildungsplatz und finden ihn bei der derzeitigen Situation auf dem Arbeitsmarkt schnell.
Ärztinnen und Ärzte im Bereich der Kreisstelle Essen können uns ihre Stellenanzeige zuleiten. Wir kümmern uns darum.

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Die Wahlen sind gelaufen …

In der Septemberausgabe des Rheinischen Ärzteblattes konnten Sie es lesen: Die Kammerversammlung hat sich am Samstag, den 23. August 2014 konstituiert und aus ihren Reihen einen Vorstand gewählt.

Die verschiedenen Kreisstellen haben sich mittlerweile auch konstituiert. Die Bezirkstellen wurden zum größten Teil während der Pause der konstituierenden Kammerversammlungssitzung gewählt, denn ihr dürfen nur Mitglieder angehören, die auch in die Kammerversammlung gewählt wurden.

Im Regierungsbezirk Köln kandidierten 26 verschiedene Listen, im Regierungsbezirk Düsseldorf sogar 27. Für die wahlberechtigten Kolleginnen und Kollegen war es sicher schwer sich für eine geeignete Liste zu entscheiden. Wahrscheinlich wurde ganz pragmatisch nach bekannten Namen entschieden und wenn sich kein solcher fand, wurde wahrscheinlich nach dem Klang …. –> weiterlesen

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Änderungen im Befreiungsrecht der Rentenversicherung

Die Entscheidungen des Bundessozialgerichts vom 31.10.2012 zur Befreiung berufsständisch Versorgter von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung besagen, dass die Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherung nur für eine ganz konkrete Beschäftigung bei einem bestimmten Arbeitgeber gilt und nicht automatisch auf ein neues Beschäftigungsverhältnis übertragen werden kann.

Die Deutsche Rentenversicherung und die nordrheinische Ärzteversorgung haben darüber in einem Rundschreiben informiert. Hier in Kurzform die Aussagen:

  • bei Beschäftigungsaufnahme nach dem 31.10.2012 ist bei jeder wesentlichen Änderung des Tätigkeitsfeldes, die zu einer Änderung des Arbeitsvertrages führt, und bei jedem Arbeitgeberwechsel ein Befreiungsantrag zu stellen.
  • Bei Beschäftigungsaufnahme vor dem 31.10.2012 gilt, soweit es sich um eine klassische berufsspezifische Tätigkeit handelt, Vertrauensschutz. D.h., wer in der Vergangenheit als Arzt gearbeitet hat und weiter als Arzt arbeitet muss die Befreiung nicht erneut beantragen.
  • Bei Beschäftigungsaufnahme vor dem 31.10.2012 und dem späteren Wechsel in eine nicht klassische ärztliche Tätigkeit kann nicht von einer Weitergeltung der ursprünglichen Befreiung ausgegangen werden. Hier empfiehlt die Deutsche Rentenversicherung, nachträglich einen Befreiungsbescheid einzuholen.
  • Für Arbeitgeber gilt: wenn bei einer Betriebsprüfung weder ein alter noch ein aktueller Befreiungsbescheid vorliegt, können Beiträge für die Vergangenheit nach erhoben werden. Die Deutsche Rentenversicherung empfiehlt, in Zweifelsfällen den Arbeitnehmer zur gesetzlichen Rentenversicherung anzumelden. Im Falle der Befreiung kann der Vertrag rückabgewickelt werden.

Nachfolgend finden Sie je ein Musterformblatt für den Antrag in Nordrhein und Westfalen-Lippe :

Befreiung_Rentenversicherung_Nordrhein

Befreiung_Rentenversicherung_WL

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Der 117. Deutsche Ärztetag in Düsseldorf

Gastgeber für die 250 Delegierten des Deutschen Ärzteparlamentes war in diesem Jahr die Ärztekammer Nordrhein. Diese Delegierten werden aus den Kammerversammlungen der jeweiligen Ärztekammern bestimmt, wobei jede Fraktion entsprechend ihrer Größe eine bestimmte Zahl von Delegierten stellen darf. Da die Kammerversammlungen von allen Ärztinnen und Ärzten gewählt wird, ….

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Nein, Herr Montgomery – Vorsorge bleibt weiter wichtig!

Unerfreulich ist es, wie Medien über Ärzte berichten. Ärztepfusch und Patientenrechte, einseitige Darstellungen von Einzelfällen und deren fragwürdige Verallgemeinerung – vergeblich hoffen wir als Ärztinnen und Ärzte, dass die Ärztekammer durch eine effektive Öffentlichkeitsarbeit hier eingreift.

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